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Lederjacken - zeitlose Klassiker

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Lederjacken sind seit dem 20. Jahrhundert ein beliebtes Kleidungsstück. Egal ob schwarz oder braun, funktionell oder modisch – die Lederjacke kann von Mann und Frau gleichermaßen im Beruf oder stylish getragen werden. Wir werfen einen Blick zurück in die Vergangenheit, um den Werdegang der trendigen Jacke mit ihrem rebellischen Charakter vorzustellen.

Das Gerben als Kulturgut

Schon in der Steinzeit galt das Tragen von Tierhäuten als wichtiger Überlebensgarant. Die hart erkämpfte Beute wurde vollständig verwertet, also neben dem Fleisch auch die Knochen und eben die Haut.

Die Menschen in dieser Zeit sahen sich aber mit einem Problem konfrontiert: Die Häute waren unbequem hart und verwesten sehr schnell. Aber der Mensch verfügte schon damals über seine Erfindungsgabe und entwickelte spätestens ab dem 4. Jahrtausend v. Chr. die ersten Gerbmethoden.

Das Gerben macht die Häute also erst zum Leder. Dabei werden bestimmte Gerbstoffe in die Häute eingearbeitet, sodass sie sich auf chemischer Ebene verändern. Diese chemischen Prozesse waren aber nicht ganz ungefährlich und ihre Nebenprodukte oft giftig. Das Gerben entwickelte sich immer weiter, aber erst im 19. Jahrhundert konnte man dank der industriellen Revolution dem Gerben die Gefährlichkeit nehmen.

Aus der Not geboren

Zu Beginn des 1. Weltkrieges stellten sich die Befehlsführer die Frage, welche kälteresistente, aber bewegliche Kleidung man den Piloten zur Verfügung stellen sollte. Man entschied sich zu ledernen Regenmänteln, die mit Schaffell gefüttert werden konnten.

In den 20er-Jahren fiel die eng anliegende Motorradjacke dem Militär ins Auge. Diese Jacke hatte den Vorteil, dass sie nur bis zur Taille ging und eng geschnitten war. Das ermöglichte den Piloten mehr Freiheit im engen Cockpit.

Die Fliegerjacke war geboren. Sie entwickelte sich immer weiter, manchmal mit Pelzkragen, Knöpfen oder Reißverschluss. Aber ihre braune Farbe ist bis heute in der Modewelt ein Standard.

Rockmusik und Filmstars – die Ikonen der Lederjacken

Spätestens in den 50er-Jahren galt die schwarze Lederjacke als Ausdruck für einen rebellischen, männlichen Lifestyle. Filmhelden trugen die lässige Jacke auf der Leinwand und auf den Konzertbühnen zogen die Rockstars mit ihren ungewöhnlich harten Jacken die Aufmerksamkeit auf sich.

Es dauerte nicht lange, bis Modedesigner neue Schnitte, bunte Farben und Accessoires für Lederjacken entwarfen und sie dadurch nicht nur fit für den Laufsteg machten. Sie ermöglichten nun auch Frauen den modischen Zugang zur Lederjacke, die sich mit einem Blusenkleid oder hellen Shirts ebenso lässig kombinieren lässt.

Daher ist die Lederjacke heute ein Kleidungsstück, das nicht nur die Polizei und andere Unternehmen gerne in ihre Uniformen einplanen. Im Herbst und im Frühling kann jeder die Jacke überstreifen und sich am zeitlosen Design und der kälteschützenden Funktion erfreuen.

Für weitere Informationen können Sie Seiten wie z. B. von Grandprix Originals besuchen.


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